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Osterfreizeit 2010 in Jünkerath / Eifel

vom 27. März bis 2. April 2010

Osterfreizeit 2010 in Jünkerath / Eifel
für Kinder von 7 bis 12 Jahren
vom 27. März bis 2. April 2010

Tolle Osterferien in der Eifel

Gleich zu Beginn der Osterferien packten wir unsere Koffer, stürmten den Luxusreisebus und ließen uns von einem freundlichen Fahrer nach Jünkerath bringen. Das Kloster des Don-Bosco-Ordens ist vielen der 42 Teilnehmer schon aus den Vorjahren bekannt. Als wir 2008 zum letzten Mal dieses mitten im Wald gelegene Haus besuchten, hatten wir sogar noch Schnee. Mal sehen, wie das Wetter in diesem Jahr werden würde.

Gerade angekommen nahmen wir unsere Zimmer in Besitz. Soll heißen, Koffer öffnen, umdrehen – fertig. So hatten wir im Handumdrehen eine prächtige „Wohlfühlatmosphäre“ geschaffen. Ok, einige Betreuer sahen das anders. Betten beziehen!? Wozu? Wir wollten lieber gleich Hammer und Nägel auspacken und uns an den Bau eines Vogelhauses wagen. Da wurde dann auch fleißig gehämmert, gesägt und geklopft bis auch der letzte Nagel krumm war. Nicht immer war alles wie in der Bauanleitung vorgegeben, aber die kennt der Vogel ja nicht. Wer sich handwerklich nicht so geschickt anstellte, für den waren der Malwettbewerb, die Perlentiere oder die Herzen voll mit Pailletten als weitere Bastelangebote sicher eher geeignet.

Leider gab es in diesem Jahr kein Tischtennisturnier. Das lag einfach daran, dass es keine Tischtennisplatten mehr gab. Die waren sicher irgendwann kaputt gegangen und nicht wieder ersetzt worden. Schade! Wer jetzt noch einen der begehrten OASE-Pokale ergattern wollte, der musste sich beim Boule oder Sing-Star mit wirklich guten Gegnern messen. Auch die Betreuer mussten sich untereinander messen lassen. Einige Teilnehmer hatten sich äußerst schwierige Spiele und kaum zu lösende Aufgaben ausgedacht. Die männlichen Betreuer gaben ihr Bestes, aber irgendwie gelang es den Mädels die Jungs verlieren zu lassen. Somit durften die Mädchen beim abendlichen Sing-Star-Wettbewerb für die Jungen ein Lied aussuchen. – Da haben wir dann wieder die Nase vorn gehabt.

Natürlich rannten wir bei einigen Geländespielen auch wieder durch den angrenzenden Wald. Aber das Wetter hat nicht viele Outdoor-Aktivitäten zugelassen. Selbst auf dem Tagesausflug zur Greifvogelschau auf die Kasselburg war es bitterlich kalt. Nicht nur uns pfiff der Wind um die Ohren, auch die Vögel hatten so ihre liebe Mühe mit den starken Böen. Angenehmer war da schon der Besuch im Eisenmuseum. Hier wurde uns gezeigt, wie die Arbeiter früher Eisen gegossen hatten. Mit Zinn durften wir das einmal nachstellen.

Unsere Osterfreizeit dauerte über den Monatsanfang April hinaus. Was ist daran so besonders? Nun, der 1. April ist ein besonderes Datum. An diesem Tage werden die Menschen mit einem lustigen Scherz "in den April geschickt". So lautete unser offizielles Programm für diesen Tag u.a. 5:30 Uhr Frühstück, 17:62 Mittagessen, 19:00 Uhr wecken der Betreuer. Das hat uns irgendwie niemand geglaubt ... Um so größer war die Verwunderung, dass zum normalen Frühstück um 9:00 Uhr von allen Tischen die Beine verschwunden waren, zusammen mit den Stühlen. So gab es ein lustiges Essen in japanischem Stil: auf Wolldecken auf dem Boden sitzend.

Wie immer geht so eine Woche viel zu schnell vorbei. Und so bleibt uns nur die Freude auf das kommende Jahr. Dann fahren wir nochmals nach Seeste in ein wundersames und sehr altes Gemäuer. Anmeldungen für diese Reise gibt es bereits jetzt in der OASE. Und ehrlich - diese Osterfahrten lohnen sich!